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lieber prinz,

ich habe schnell gelernt, die dinge immer so zu nehmen wie sie sind. denn seit ich dich kenne ist sowieso alles anders. alles neu. du hast von anfang an gemacht was du wolltest, worauf du gerade lust hattest und ich musste mich daran gewöhnen und dann abwinken und sagen scheiß drauf, du bist eben wie du bist. und so wie du bist, bist du gut.

ich denke, es könnte auch genau das sein, warum wir uns hals über kopf ineinander verliebt haben, damals. weil du dir genommen hast, was du wolltest und ich wollte, was ich nie bekommen konnte. es war verwirrend schön, ich schüttele immer noch den kopf wenn ich daran denke, aber ich bereue rein gar nichts. auch heute nicht.

und obwohl alle welt vier jahre später mehr beachtung bekommt als ich, erinnere ich mich in vielen situationen daran zurück, wie es war. im endeffekt ist und nichts davon verloren gegangen, es ist noch in uns drin, das: du ziehst mich an und ich dich aus. und wenn einer dieser momente in uns durchbricht, fallen wir in unser altes ich zurück und fallen ohne zu zögern übereinander her. du krallst dich atemlos in meine hüfte und ich drücke deinen wunderschönen körper gegen meinen, bis du weißt dass ich es will und ich spüre dass du schon längst geahnt hast wohin das führt.

wir brauchen oftmals keine worte und doch wäre es besser wenn wir reden würden. wie gerne würde ich dich gerade anschreien ob du diese tussi fickst oder warum du jeden tag ununterbrochen mit ihr schreibst. warum ich hier alleine im bett sitze und über all das schreibe obwohl ich dich viel lieber hier bei mir hätte um mit dir um die bettdecke zu streiten und durch unser dachfenster in den sternenhimmel zu schauen. 

vielleicht ist es ganz gut so. dann fällt es mir morgen nicht schwer zu gehen. wenn man nichts zum vermissen hat ist gehen so eine unfassbar leichte sache. man geht, und dann ist man weg, weit weg von der person, die man glaubt zu lieben, aber es ist auch wieder okay irgendwie, denn was bringt es, trübsal zu blasen.

du weißt ich kann schlechte laune nicht ausstehen, deswegen ziehst du mich immer auf wenn ich frühs mufflig bin, und ich dich auch.

ja, ich denke an viele schöne sachen, wenn ich dich in meinem kopf habe, aber dann sehe ich zur tür und zu deiner seite neben mir im bett, die leer ist und höre dich drüben an deinem laptop fleißig tippen und werde traurig, ein bisschen müde und mein herz ist schwer vor lauter unsicherheit und angst dich schon bald zu verlieren. 

9.3.14 00:59


lieber prinz,

 

ich spüre die gummibärchen in meinem bauch als lägen tausend spitze steine darin, die sich ganz langsam durch mein innerstes, meine seele bohren. ich sehe zu dir herüber, während ich schreibe und an meinem glas rotwein nippe. eigentlich wollte ich nicht mehr trinken, aber die situation verlangt es von mir. sie schreit ich soll all die unausgesprochenen unverzeihlichen endlos traurigen worte einfach ertränken, die sorgen über uns wegspülen, so als wäre nie etwas passiert. eigentlich ist auch gar nichts passiert. ich beobachte dich, versuche über meinen bildschirm hinweg ein klein wenig deiner welt zu sehen, und sehe doch ... nichts. ich habe angst dass du von dieser anderen frau so sehr gefangen bist, dass du eines guten tages beschließt zu gehen. das sind keine absurden gedanken, denn wer denkt nicht manchmal daran, weg zu gehen, sich eine neue leidenschaft zu suchen, die einen im herzen berührt und das feuer der bedingungslosen hingebung wieder entfacht?

als ich alleine durch die straßen unseres neuen zu hauses gehe, um mich herum tausend menschen, die mich achtlos anrempeln, mich bedrängen, mich gar nicht wahrnehmen, sehe ich ein augenpaar, so leuchtend blau und hell wie die der himmel über unserem dachfenster, das mich nicht einfach übergeht, er öffnet die lippen und sieht zu mir herüber als wäre ich eine attraktion, oder einfach nur eine schöne frau. ich kann nicht aufhören ihn anzustarren, weil er wirklich sexy ist und er mir das gefühl gibt, ich wäre es auch. dann wende ich den blick ab und der magische moment ist vorbei. ich beginne wieder zu atmen, leise und erleichtert zugleich. er geht an mir vorbei, sein jackenärmel streift zufällig, kaum merkbar mein bein, ich werde von mehreren wellen gänsehaut heimgesucht, meine wangen nehmen eine verlegene röte an, als ich die augen schließe um seinen wahnsinnig männlichen duft in mich einzusaugen und irgendwo im hintersten winkel meines kopfes abzuspeichern. ich drehe mich nach hinten um, damit ich ein letztes mal sehen kann, was ich nie wieder sehen werde. keinen moment später blickt auch er über seine schulter, lächelt mir zu, und ich beiße mir auf die lippen, damit niemand sehen kann, wie sehr mich dieser unscheinbare augenblick anmacht. 

und dann ist er weg. verschlungen von tausend anderen menschen, die sich genauso viel liebe wünschen, genauso viel sehnsucht nach aufmerksamkeit, hingabe und bedeutung suchen. im grunde sind wir alle gleich. darauf konzipiert bloß keine gefühle zu zu lassen, wir ersticken sie und husten in taschentücher. diese schnöde welt hat längst alles liebenswerte verloren, denke ich.

und doch flackert da noch ein rest des feuers für dich in mir, wenn ich dich so sehe, wie du ahnungslos und wunderschön in unserem wohnzimmer vor deinem laptop sitzt, mit dem handy in der hand, damit du ja nie etwas wichtiges verpasst.

du musst nur aufpassen, dass du mich nicht verpasst, mein wunderbarer, schöner prinz. denn ich bin hier neben dir. so nah, dass ich nur meine hand nach dir austrecken müsste um dich zu berühren. niemand sonst, nur ich.

 

6.3.14 23:53


lieber prinz,

ich habe mir so lange ein versteck für uns gewünscht, irgend einen fleck erde auf dem es nur uns beide gibt, an dem uns niemand stören kann, wo wir sein können, wie wir sind, wie wir uns beide sehen und tun können, was immer uns augenblicklich in den sinn kommt. dafür habe ich gelebt, für diesen gedanken. und jetzt, wo er wirklichkeit geworden ist und ich bei dir sein kann so lange und so oft ich möchte, jetzt wird mir klar, dass es vielleicht gar nicht so sein wird. manchmal ist alles ganz anders. mir fehlt die luft zum atmen, als ich die gewissheit wie tausend grelle kleine blitze vor meinen augen aufleuchten sehe. es ist wunderschön gemeinsam auf dem sofa zu liegen und einander festzuhalten, nicht auf das fernsehprogramm zu achten, weil man eigentlich nur auf unsere liebevoll verschlungenen hände blickt. ich mag dieses gefühl wirklich sehr. einfach wissen, dass man zu hause ist. dass ich in diesem moment bei dir bin. nicht mehr so weit weg. keine kilometer mehr zwischen uns. es gefällt mir, jeden morgen in deine veschlafenen augen zu sehen und mir jedes mal zu denken wie schön du bist. ich zweifle nicht daran, dass es dir genauso geht, ich glaube sogar, dass du es vielleicht besser findest, als du zuvor angenommen hattest. du warst lange nicht besonders angetan von meiner idee, ich meine dich und mich und unser kleines stück erde. aber ich habe darum gekämpft und versucht dich zu überreden wie toll es sein könnte, und am ende würdest du schwach und hast dich leicht überreden lassen mit mir zu gehen.

 

ich weiß nicht ob es ein fehler war, aber ich werde es wohl irgendwann herausfinden. ich kann dich verstehen, einerseits. die frau, die jetzt deine alten socken wäscht, ist wahrscheinlich lange nicht mehr so attraktiv als manch andere frau, die du kennst. noch ist es okay für mich, denn ich weiß wie es ist. ich denke, jeder von uns stellt sich manchmal vor, wie es wäre, mit jemand anderem zu schlafen. jemand, den man noch nie so berührt hat. ich habe nichts gegen ein wenig fantasie. 

 

und trotzdem hoffe ich, dass es kein fehler war. 

 

wir können besser sein als dieser klägliche haufen menschen um uns herum. ich denke das weißt du. ich habe mir vorgestellt, dass ich heute abend nach hause komme, du weinst und mich auf knien anflehst dir zu verzeihen, weil du schwach geworden bist. ich musste lachen. es war irgendwie unvorstellbar, denn das was wir haben ist weitaus größer. ich habe angst vor dem was kommt, aber nicht, weil ich kein vertrauen in dich habe. sondern weil mein herz jetzt irgendwie anders schlägt.

24.11.13 00:43


konträr zum vorherigen eintrag: ich muss nur in einen nicht mal überfüllten zug steigen und werde von fünf wirklich attraktiven männern angegraben, die gerade mal ein paar sitzreihen hintereinander liegen, bis ich rot werde und mir wünsche, dass der mann, der den zug fährt, endlich meine endstation durchsagt. und am ende sage ich immer das selbe: es tut mir leid, ich hab schon einen mann an meiner seite, ich kann dir meine handynummer leider nicht geben. und dann, wenn DU neben mir im bett liegst und schon wieder mit irgendwelchen anderen neuen frauen fleißig nachrichten schreibst, frag ich mich wie ich so unglaublich DUMM sein konnte, diese chancen nicht zu ergreifen. bin ich mit diesen gedanken allein auf dieser welt? wenn ich liebe, dann verteile ich doch nicht meine nummer wie die sonderangebote in der samstagspost. ich kotze gleich auf dein beschissenes telefon und ich schwöre dir im selben moment, dass ich keinen scheiß augenblick mehr auslassen werde, wenn mich der nächste nette mann anspricht. denn es ist mir egal. genauso wie dir.

 

 

25.9.13 23:21


aus den augen, aus dem sinn.

 

ich frage mich wirklich, wie du mit einer anderen frau so leichtfertig und ohne hintergedanken stunden verbringen kannst. so viel zeit, wie du für mich gerade mal in einer woche übrig hast. ich habe mir vorgestellt wie du sie fickst, und musste lachen. ich glaube das wäre unvorstellbar. unvorstellbar traurig. 

 

1.8.13 22:33


(du bringst mich zum lachen, du forderst mich heraus, du machst mich an wie niemand sonst. ich komme mir vor, als würde ich etwas wirklich wichtiges verpassen, wenn du nicht bei mir bist. etwas so wichtiges, dass ich meine, nicht mehr ich selbst zu sein. ich hatte noch nie das gefühl, jemand würde wirklich zu mir gehören. aber du gehörst zu mir. das wusste ich von dem moment an, in dem wir uns begegnet sind. und ich gehöre zu dir. ich möchte auch zu niemand anderem gehören.)

 samantha young

 

dieses wochenende habe ich gedacht ich schmeiß einfach jetzt sofort alles mit dir hin. ich dachte mir, warum verschwende ich eigentlich meine zeit an jemanden, der sich einen dreck um mich schert. der immer nur an sich denkt und mich bei wichtigen entscheidungen außen vor lässt. das kann nicht der mensch sein mit dem ich den rest meines lebens verbringe, mit dem ich eine zukunft aufbaue. alles was du mir gibst ist einen riesen haufen gleichgültigkeit und noch schlimmer, aufrichtiges desinteresse.

im nächsten moment kuschelte ich mich mit dir zusammen im bett unter die decke, legte meinen kopf an deine schulter und lauschte deinem herzschlag. er war irgendwie unregelmäßig. genauso wie unsere beziehung es ist. wir streiten uns und ich hasse dich öfter als ich dich liebe. und danach versöhnen wir uns leidenschaftlich und ich liebe dich mehr als mein herz es aushält. ich würde alles für dich tun. ich würde zu jeder zeit, alles für dich aufgeben. nur um mit dir zusammen zu sein.

 

und das macht mir verdammt nochmal eine scheiß angst. weil ich nie weiß woran ich an dir bin. ob ich überhaupt etwas für dich bin. und damit meine ich mehr als diese nummer am wochenende. nach drei verdammten jahren mit dir, frage ich mich tatsächlich immer noch was du eigentlich von mir willst. ob deine liebe über all das hinaus geht, was mich täglich um den verstand bringt. denn ich halte es nicht mehr aus mich jeden tag aufs neue bei dir versichern zu müssen ob du mich heute noch liebst. was ist mit morgen? wer sagt mir dass du da nicht schon lange gegangen bist.

 

niemand.

 

ich liebe dich. und ich werde dich mein leben lang lieben. für immer ist so ein großes wort, und trotz dieser riesigen angst in mir von dir schon wieder maßlos enttäuscht zu werden, traue ich mich es vor aller welt in den mund zu nehmen. glaube mir, ich würde es herausschreien, dass jeder weiß und vor allem du, wo dein wirklicher platz ist. wir gehören an die seite des anderen, mein schatz. und lass dir eines gesagt sein. auch wenn ich lüge, denn du bist wahrlich alles andere als ein prinz, ich werde dich erst verlassen, wenn du mich anschreist und sagst ich soll gehen. vorher werde ich einen scheiß tun, im gegenteil, ich werde mich mehr denn je bemühen, die freundin zu sein, die du haben möchtest.

8.7.13 00:37


wenn ich abends nach hause komme, die tür aufschließe und niemand da ist, der sich freut und mich fragt wie mein tag war, ich am esstisch sitze und auf mein stück brot starre, genau in diesen einsamen momenten vermisse ich dich am meisten. und genau das ist der grund warum ich mir nichts mehr wünsche als dass wir endlich etwas gemeinsames haben.

ich weiß nicht warum du, als ich dich gefragt habe ob wir dieses jahr noch zusammen ziehen wollen, nicht sofort begeistert ja gesagt und mich geküsst hast. stattdessen war deine antwort: wenn ich nur schon wüsste, wo ich hin will.

ich glaube in den ganzen drei jahren unserer beziehung waren das die worte, die mich bisher am meisten verletzt haben. du hast mich belogen, du hast mir dinge vorgemacht, aber das alles erscheint mir jetzt so unwichtig. denn in diesen ganzen drei jahren habe ich, egal was du getan hast, egal was du gemacht hast, wohin du gegangen bist, ob du mich gefragt hast oder nicht, letztendlich immer zu dir gehalten. und jetzt wo ich meine hand nach dir austrecke und dich bitte, mit mir zu gehen und die nächsten zwei jahre zusammen zu verbringen, bis wir beide frei sind, nimmst du das wort 'ich' in den mund und lässt mich einfach so alleine mit all meinen sorgen und ängsten. 

irgendwie kann ich mich noch nicht daran gewöhnen bald ohne dich zu sein. denn darauf wird es hinauslaufen. und es scheint so, als könnten wir es nicht mehr aufhalten.

26.6.13 21:30


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