he will never know ...
 



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lieber prinz,

ich wünschte wir wären mehr als dieser haufen aus verworrenen gedanken und einsamen zweifeln. nicht einmal mehr wenn ich bei dir bin, habe ich das gefühl von früher, dass einfach alles perfekt ist, wenn wir nur zusammen sind. ich liege neben dir, ich liege sogar in deinen armen und ich fühle mich unbeschwert und trotzdem sicher dort angekommen, wo ich immer sein wollte.

ich würde dir gerne sagen: bitte entscheide dich dieses eine mal für mich. denn immer wenn ich dir in deine warmen blauen augen schaue, und dich dabei ansehe, könnte ich weinen vor glück, denn ich habe gefunden wovon jede frau träumt. den mann, den ich irgendwann einmal heiraten werde.

24.6.13 22:45


lieber prinz,

 

heute hast du mich gefragt was ich will. ich habe dich angesehen und in meinem kopf rasten tausend gedanken so hell wie blitze umher, und trotzdem habe ich geschwiegen. es kam kein einziges wort über meine lippen, denn ich weiß nicht, ob du verstehen kannst, was ich will.

als wir uns kennen lernten hättest du ohne zu zögern ein pferd gestohlen und wärst mit mir in den sonnenuntergang geritten. du wärst mitten in der nacht hunderte von kilometer durch den strömenden regen gefahren nur um bei mir zu sein. du hättest am telefon so lange gewartet bis ich eingeschlafen bin und stundenlang zugehört wie ich ruhig atme, damit mir nichts passiert.

das ist es was ich will. die sicherheit, dass du (immer noch) unwiderruflich und unsterblich in mich verliebt bist. ich will wissen, dass das niemals endet und dass wir noch in fünfzig jahren zusammen glücklich sind.

ich habe so furchtbare angst davor, dir das zu sagen. weil ich glaube, dass du das nicht kannst. oder vielleicht auch nicht willst. dass ich dich dann verliere und du weg bist. weil du dir deine zukunft anders vorstellst, als ich. und dann wars das.

 

 

das kann ich nicht riskieren.

 

20.5.13 23:00


Lieber Prinz,

im Grunde machen wir uns beide doch nur etwas vor. Kann es wirklich Liebe sein, wenn man sich für den anderen tagtäglich verstellt um keinen Streit zu riskieren. Ich lache und fühle mich gleichzeitig erschlagen von so vielen Ereignissen, die du nicht mit mir teilen kannst, die du nicht mit mir teilen willst. ich weiß es nicht genau. wie gerne wäre ich so glücklich wie alle menschen um mich herum. aber ich höre mir gern ihre geschichten an, denn anstatt sie an geheime orte zu legen, kann ich mir so ausmalen wie es wohl wäre, wenn ...

 

wie es wohl wäre, wenn du und ich nicht mehr wir wären sondern nur noch du und ich alleine. an wen denke ich dann sofort nach dem aufwachen? mit müden augen blicke ich auf mein handy um zu sehen ob du an mich denkst. und das tust du - fast jeden tag. ich frage mich, wen ich all die schönen und traurigen dinge erzählen kann, und ganz aufgeregt mit den händen in der luft die neusten ereignisse untermale. seit fast drei jahren ist es normal dich in meinen alltag einzubinden, auch wenn du nicht hier bist, es ist eigentlich selbstverständlich dass du immer weisst was mich beschäftigt. die abende würden mir wohl am meisten fehlen, wenn wir uns gegenseitig berichten, wie unser tag war und wie sehr wir einander vermissen. und abgesehen von alldem, was soll ich nur tun, wenn ich dich nicht mehr berühren, nicht mehr küssen, nicht mehr spüren darf? es ist undenkbar - eigentlich.

 

eigentlich.

17.4.13 23:33


Lieber prinz,

seit drei jahren denke ich, dass es nie wieder einen anderen mann in meinem leben geben kann. du hast mir die augen geöffnet, für die schönen dinge der liebe, wenn man sich nur ganz darauf einlässt. doch nichts wird davon bleiben, wenn du weg bist. und du hast mich schon lange verlassen.

wenn das mit uns wirklich vorbei ist. und du deine sachen abholst und dich nicht einmal mehr traust in meine augen zu sehen, werde ich dir jede einzelne zeile, die ich hier jemals über dich geschrieben habe ausdrucken und mitschicken. damit du siehst, meine gefühle waren echt, sie sind echt, und sie werden niemals enden.

doch was nützt es wenn das unglück alles glück erstickt? ich glaube du hast das interesse an mir verloren. du bist gegangen ohne lebwohl zu sagen, ohne dich umzudrehen. ohne mich zu fragen, ob ich es aushalte. du hast mich nie gefragt, du wolltest meine antwort gar nicht hören, hast du geschrien, denn von mir kannst du sowieso keine unterstützung erwarten. das ist nicht wahr. denn ich habe dich schon einmal unterstützt, und du hast es ausgenutzt und mich hintergangen und belogen. deswegen ist das, was ich tue, und wofür ich mich entschieden habe, keinerlei fehlende unterstützung meinerseits, sondern purer egoismus aus deinem mund. ich habe geweint und dich von herzen angefleht zu bleiben, nicht zu gehen, mich nicht hier alleine zurück zu lassen. du bringst kein verständnis für mich auf, du stellst keinen versuch an, mich glücklich, mich lächelnd, mich befreit zu sehen.

und weil ich es doch nicht riskieren wollte, dich ganz zu verlieren, habe ich dir ein geschenk gekauft, und dir einen brief geschrieben, dass du immer auf mich zählen kannst, egal wie finster und grau die farbe unserer beziehung ist. 

morgen werde ich dir das geschenk geben. ich wäre der preis gewesen.

 

doch ich werde dich verlassen. 

3.4.13 23:25


morgen ist freitag. mein freund kommt dieses wochenende nicht nach hause. aber vielleicht überrascht er mich ja. ich wäre die wohl glücklichste frau. aber das alles ist nur wunschdenken. schade eigentlich. ich werde einfach weiter davon träumen. das kann mir keiner nehmen. nicht einmal er.
7.2.13 19:36


lieber prinz,

 

eines tages wird der tag kommen, an dem ich hoffnungslos ehrlich mit dir sein werde. du weisst nicht wie ich früher gewesen bin. wie unkompliziert und romantisch ich war. es gab einen mann, von dem ich glaubte, dass es der eine ist. ich dachte, er wäre für immer und ich könnte meine suche einstellen. ich ließ ihm jegliche freiheiten. er durfte machen was er wollte und ich machte was immer ich wollte. doch ich habe die leine zu locker gelassen und er hat mich betrogen. für immer war so schnell vorbei dass ich keine zeit fand traurig zu sein und bedeutend darüber nachzudenken. es war wie immer. ich war alleine.

er war weg. und ich war hier. und zwei jahre nach ihm kam nichts. außer das gefühl verschiedener küsse auf meinen lippen, konnte ich nichts mehr spüren. bis du gekommen bist, prinz. du hast mich wach geküsst. du hast das unglück beendet. und ich schwor mir, alles besser zu machen. denn diesmal sollte es wirklich für immer sein. 

ich finde kein maß für das richtige. aber was ist schon richtig oder falsch? wenn ich dir zu wenige freiheiten lasse, dann sag es mir einfach. aber bitte verlasse mich nicht. nicht schon wieder. 

25.1.13 23:10


im moment erreichen mich so viele angebote. von männern die wunderschön sind und wahres interesse an mir zeigen. was ist bloß los? da passiert jahrelang nichts. und kaum traue ich mich wirklich einmal wieder außer haus, schon gerate ich von einem flirt in den nächsten. dabei solltest an derer stelle eigentlich du sein, liebster prinz. du solltest mich mit komplimenten überhäufen, mich auf händen tragen und versuchen mich jeden tag neu an dich zu binden. doch du wirst träge mit den jahren. du sagst nicht mehr, dass du mich schön findest oder dass mein lächeln atemberaubend ist. das sehen vielleicht nur all die anderen männer. denn für sie ist es noch nicht selbstverständlich.

meine beste freundin hat mich gefragt: fehlt dir nicht auch manchmal dieses gefühl frisch verliebt zu sein, einfach dass der andere noch interesse an dir hat und versucht dich jeden tag aufs neue zu beeindrucken. am liebsten hätte ich geschrien: JA! GENAU DAS! doch ich habe gelacht, und unsere beziehung wie immer idealisiert. von was redest du? habe ich gesagt. wir bleiben für immer zusammen. und sie hat geseufzt und angefangen mich zu beneiden.

irgendwann werde ich die wahrheit lüften. aber vielleicht kehrst du ja alles noch zum gegenteil um. denn: am ende ist alles gut. wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das ende. 

25.1.13 22:51


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