he will never know ...
 



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lieber prinz,

ich habe mir so lange ein versteck für uns gewünscht, irgend einen fleck erde auf dem es nur uns beide gibt, an dem uns niemand stören kann, wo wir sein können, wie wir sind, wie wir uns beide sehen und tun können, was immer uns augenblicklich in den sinn kommt. dafür habe ich gelebt, für diesen gedanken. und jetzt, wo er wirklichkeit geworden ist und ich bei dir sein kann so lange und so oft ich möchte, jetzt wird mir klar, dass es vielleicht gar nicht so sein wird. manchmal ist alles ganz anders. mir fehlt die luft zum atmen, als ich die gewissheit wie tausend grelle kleine blitze vor meinen augen aufleuchten sehe. es ist wunderschön gemeinsam auf dem sofa zu liegen und einander festzuhalten, nicht auf das fernsehprogramm zu achten, weil man eigentlich nur auf unsere liebevoll verschlungenen hände blickt. ich mag dieses gefühl wirklich sehr. einfach wissen, dass man zu hause ist. dass ich in diesem moment bei dir bin. nicht mehr so weit weg. keine kilometer mehr zwischen uns. es gefällt mir, jeden morgen in deine veschlafenen augen zu sehen und mir jedes mal zu denken wie schön du bist. ich zweifle nicht daran, dass es dir genauso geht, ich glaube sogar, dass du es vielleicht besser findest, als du zuvor angenommen hattest. du warst lange nicht besonders angetan von meiner idee, ich meine dich und mich und unser kleines stück erde. aber ich habe darum gekämpft und versucht dich zu überreden wie toll es sein könnte, und am ende würdest du schwach und hast dich leicht überreden lassen mit mir zu gehen.

 

ich weiß nicht ob es ein fehler war, aber ich werde es wohl irgendwann herausfinden. ich kann dich verstehen, einerseits. die frau, die jetzt deine alten socken wäscht, ist wahrscheinlich lange nicht mehr so attraktiv als manch andere frau, die du kennst. noch ist es okay für mich, denn ich weiß wie es ist. ich denke, jeder von uns stellt sich manchmal vor, wie es wäre, mit jemand anderem zu schlafen. jemand, den man noch nie so berührt hat. ich habe nichts gegen ein wenig fantasie. 

 

und trotzdem hoffe ich, dass es kein fehler war. 

 

wir können besser sein als dieser klägliche haufen menschen um uns herum. ich denke das weißt du. ich habe mir vorgestellt, dass ich heute abend nach hause komme, du weinst und mich auf knien anflehst dir zu verzeihen, weil du schwach geworden bist. ich musste lachen. es war irgendwie unvorstellbar, denn das was wir haben ist weitaus größer. ich habe angst vor dem was kommt, aber nicht, weil ich kein vertrauen in dich habe. sondern weil mein herz jetzt irgendwie anders schlägt.

24.11.13 00:43
 


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