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ich weiß nicht mehr was ich noch sagen soll. es ist zwecklos dafür zu kämpfen und genauso auswegslos es nicht zu tun. es ist als würde mich irgendetwas unsichtbares davon abhalten und trotzdem zwingen es herauszuschreien. ich kann es nicht erklären. niemandem.

ich finde, wir haben aufgehört zu reden. ich weiß nicht genau, wann das passiert ist. nur, dass es eben so ist. ich meine, wir reden noch über das wetter oder was wir übermorgen kochen aber es kommt rein gar nichts mehr über unsere lippen, das tiefer geht als ein gemurmeltes ich liebe dich. wir sagen nicht mehr was wir denken, wir reden nicht mehr über gefühle oder über die zukunft. im grunde haben wir noch nie über die zukunft geredet, oder darüber, wie es mit uns weitergeht. vielleicht weil es überhaupt nicht weitergehen wird. und weil wir das beide schon längst wissen.

ich weiß jedenfalls, dass du deine zeit viel lieber am handy oder vor dem laptop verbringst als mit mir zusammen. ich weiß auch, dass du mit vielen anderen frauen schreibst und dich sogar mit ihnen verabredest. ich weiß all das, aber es frisst mich nicht auf. es ist sogar irgendwie ok. manchmal vergisst du eben, dass es die frau, mit der du zusammen bist und mit der du in naja sagen wir vier kleinen zimmern wohnst, auch noch gibt. ich bin noch da, weißt du, nur eben nicht mehr lange. jedes mal, wenn ich mich umdrehe, wenn ich neben dir einschlafe oder den raum verlasse um mir eine tasse tee zu kochen, starrst du auf dein smartphone und vergnügst dich mit anderen frauen. mein einziger vorteil besteht darin, dass ich noch irgendwie hier bin, ich meine neben dir, und nicht sie. wie gesagt, nur wahrscheinlich nicht mehr allzu lange. während du dir die finger wund schreibst, lieber prinz, habe auch ich längst jemand anderes kennen gelernt. jemand sehr nettes. aufmerksam und unglaublich bescheiden. er wartet fast jedes mal, wenn ich nach der arbeit den laden zuschließe und begleitet mich zum auto. ich denke, damit mich niemand in eine dunkle ecke zieht und vergewaltigt. irgendwie finde ich das tatsächlich nett. ich finde ihn nett. und was noch viel verwunderlicher ist, er mag mich auch. dabei lasse ich ihn nicht näher an mich heran als ich meine arme ausstrecken kann. er hat nicht mal meine nummer. er kann mich also nicht erreichen. und trotzdem wartet er in der dunkelheit und in der kälte und bringt mich zwei minuten lang zu meinem wagen. was noch nicht einmal mein wagen ist, es ist ja deiner. (haha) ich finde das jedes mal aufs neue wirklich ritterlich. und ich frage mich auch, ob du denkst, dass mich andere männer tatsächlich nicht sehen? lieber prinz, ich bin eine ziemlich schöne frau. eine schöne frau, die vielen schönen männern auffällt. vielleicht macht es dir nur nichts aus. aber immerhin weiß ich, dass ich, wenn es zum absoluten härtefall kommt, nicht sehr lange allein wäre. alleine bin ich eigentlich nie. außer ich möchte allein sein. und manchmal möchte ich das tatsächlich. aber viel mehr möchte ich mit dir zusammen sein. erstaunlich nach dieser ganzen abgefuckten sache.

verstehst du das? es ist fast schon zum schreien komisch. aber es wird nicht so weiter gehen können. du wirst dich entscheiden müssen. ob du vanessa, christina oder ramona haben willst. (ob sie alle untereinander voneinander wissen? ich weiß es nicht.) und dann wäre da ja noch ich. die frau die aktuell deine dreckigen, löchrigen socken wäscht und dir zuhören muss, wenn du aufs klo gehst. ich frage mich ob vanessa, christina und ramona das genauso gut aushalten würden. naja das musst du herausfinden, nicht ich. 

jedenfalls ist es kein schönes gefühl durch die eigene wohnung zu laufen, die nach einem jahr wirklich mein zu hause geworden ist, und sich zu fragen, was verdammt nochmal jetzt alles mir gehört und was dir. mir gehört der fernseh und das bett. ich meine, daraus könnte man etwas machen, oder? ist es nicht schön, wenn man seinen humor trotz all der scheiße noch irgendwie behalten hat? 

 

du solltest dir die sache gründlich überlegen. und ich meine wirklich gründlich. ein bisschen weniger vanessachristinaramona wäre jedenfalss schön. ansonsten bin ich gespannt wer von den dreien es wird

8.12.14 21:31


manchmal ist das leben wie in einem film. es gibt immer zwei die sich finden, sich ineinander verlieben und dann hoffen, dass alles gut wird. dann brechen irgendwelche dunklen geheimnisse oder irgendeine andere scheiße über sie herein und am ende hoffen alle auf ein happy end. aber es gibt nicht immer eines. manchmal kann man einander noch so sehr lieben und hoffen dass alles gut wird und trotzdem rinnt einem die beziehung wie sand durch die hände. und man sieht hilflos zu wie sandkorn für sandkorn zu boden fällt und für immer weg ist. so ist das mit der liebe. man weiß nie wann es zu ende ist. man sagt viel zu schnell 'für immer' obwohl man ganz genau weiß, dass es kein 'für immer' gibt. ich hoffe wir bekommen unser happy end. aber ich glaube nicht daran.
21.9.14 23:12


dein zeigefinger streicht zärtlich über meine leicht geöffneten lippen. du bist mir so nahe, dass ich deinen warmen atem auf meinen wangen spüre. ich hoffe so sehr dass du mich küssen wirst, ich würde alles dafür geben. du streichst über meine nasenflügel und erkundest mit geschlossenen augen jeden zentimeter meines profils. ich habe so viel sehnsucht noch niemals verspürt. ich möchte dir einfach nur nahe sein und den moment für immer festhalten. in ein marmeladenglas sperren und immer hervorholen wenn meine erinnerung verblasst.

es ist fünf jahre her und trotzdem weiß ich noch wie es sich angefühlt hat. wie du dich angefühlt hast. du standest eine stufe unter mir auf der treppe vor der haustür meiner eltern und wir waren so unbeholfen und niemand von uns wusste was im nächsten moment passieren würde. du hast deine augen nicht geöffnet, du hast mich keine sekunde lang angesehen. nur gespürt, weil es vielleicht das einzige war, was wir fühlen konnten. und heute weiß ich auch warum. weil du viel zu große angst hattest uns zu sehen. weil du angst vor etwas großem hattest. davor, dass du dich in mich verlieben könntest und es dich nie wieder loslässt. dass dich das bild nicht mehr loslässt, wie du deine hand in mein haar vergraben und mein genick gefasst hast. wie du mich an dich gezogen und geküsst hast, als wäre es das allerletzte mal, dass du eine frau küsst. es hat sich angefühlt als würde etwas in dir explodieren. ich kannte dich so nicht, ich kannte dich nicht. alles was ich über dich wusste, war, dass wir perfekt zusammen waren. und nach diesen wenigen sekunden, die sich ewig anfühlten, hast du mich losgelassen als hättest du deine hände an mir verbrannt. ohne mich noch einmal anzusehen bist du gegangen und hast mich einfach so zurückgelassen. ich weiß nicht warum es so sein musste, warum du dich entschieden hast mich nicht mehr sehen zu wollen. ich kann nur vermuten. und das tut weh. verdammt weh.

hast du gewusst, dass ich dich bis heute noch nicht überwunden habe? dass ich diesen kuss nie vergessen werde. ich glaube du hast keine ahnung. du bist zu bescheiden. ich würde so gerne wissen was aus dir geworden ist. ob sie dich glücklich macht. es ist so schön euch zusammen zu sehen und doch so schmerzhaft schwer. dabei habe ich genauso mein glück gefunden, wie du auch. und es ist gut so, wie es ist. 

 

30.8.14 22:33


lieber r.

danke dass du dich nach einer halben ewigkeit gemeldet und alte wunden wieder aufgerissen hast. früher, als wir jung und ich noch ein wenig naiv war, war ich der festen überzeugung, dass du meine große liebe bist, dass wir irgendwann heiraten werden und dann wunderschöne babys machen. aber da war ich wohl ziemlich auf dem holzweg, denn du hast dich von einen tag auf den anderen lieber dazu entschlossen, mein herz zu brechen, mich erst unvergesslich zu küssen und dann eiskalt abzuservieren. die phase der trauer war schmerzhaft aber kurz und nachdem ich erkannt hatte, was für ein unglaublich herzloses arschloch du bist, bin ich letzlich doch sehr schnell über das was wir einmal waren hinweg gekommen.

jetzt sehe ich dich mit deiner neuen freundin und bemitleide sie aus tiefstem herzen, denn sie scheint nett zu sein. ich hoffe, dass du auch nett zu ihr bist, denn ich erkenne viel von mir in ihr. nicht nur die schönen blonden haare und das strahlende lächeln, es geht tiefer, irgendwie. du solltest dich schämen, die kopie von mir tag ein tag aus um dich zu haben, bis du auch sie satt hast und fallen lässt. also schreib wem du willst, aber bei mir - lass es sein!

26.8.14 15:08


lieber prinz,

gerade ist allein sein so viel besser als neben dir zu liegen und nicht zu wissen was man fühlen soll. es ist immer wieder eine mischung aus verzweiflung, weil ich nicht weiß ob du dich jemals ändern kannst und liebe, jedenfalls glaube ich, dass es liebe ist. ich habe angst, dass wir uns nach vier jahren tatsächlich in all diesen unausgesprochenen dingen und ungesagten worten verlieren. diese ungefühlten gefühle legen sich um mein herz wie ein großes stück alufolie, so, dass bloß keine wort nach außen dringt, das sich warm anfühlt.

 

es gab seit vier jahren keinen moment, in dem ich dich nich aufrichig geliebt habe. wir können uns anschreien und wir können türen zuschlagen und uns danach stundenlang in verschiedene zimmer zurück ziehen und ignorieren. am ende ist es doch immer so, dass wir uns voller sehnsucht in die arme fallen und alles vergessen was war.

 

nur diesmal weiß ich nicht so recht was passiert ist. als ich ohne dich von dieser party durch die dunklen straßen nach hause gelaufen bin, haben sich dinge in mir verändert. tränen sind über mein gesicht gelaufen und während ich sie mir hastig aus dem gesicht gewischt habe, damit niemand sieht, wie es mir geht, habe ich mir geschworen, dass kein mann der welt es wert ist, meine gefühle derart zu verletzen, dass sich meine welt aufhört zu drehen.

 

ich fühle mich so verraten von dir. nicht, weil du lieber trinkst und rauchst und mich durch den nebel in deinem gewissen plötzlich einfach vergisst. es ist mehr, irgendwie. es ist dieser eine satz, der mich seitdem jede nacht nicht mehr schlafen lässt. ich hoffe du weisst, dass du deinen eigenen weg gehen musst, und zwar dorthin wo du dich wohl und geliebt fühlst. und wenn dieser platz nicht hier an meiner seite ist, dann wäre es langsam an der zeit mir zu sagen wie es ist.

 

noch können wir sagen:

bis hierhin und nicht weiter.

 

vielleicht solltest du darüber nachdenken.

25.7.14 22:46


lieber prinz,

vier jahre lang hast du mir gezeigt was liebe bedeutet und du hast mich unweigerlich sehr glücklich gemacht. nicht jeden tag und auch nicht ununterbrochen aber ich kann dennoch behaupten, dass ich jetzt weiß, was es bedeutet, mit jemanden zusammen zu sein und das gefühl zu haben man gehöre einander ohne bedingungen. aber jetzt, nein, seit einiger zeit, ist dieses gefühl kaum mehr greifbar, und spüren kann ich es schon lange nicht mehr. ich dachte, wenn wir zusammen ziehen, ist es das glück auf erden für mich, es hat mir alles bedeutet, unsere eigenen vier wände. und wenn ich mich jetzt umsehe, fühle ich nichts mehr. ich will sagen, wir sollten darüber nachdenken, die sache hier und jetzt zu beenden, die notbremse zu ziehen und ein anderes kapitel aufschlagen, bevor wir noch mehr in diese sache investieren. 

ich weiß nicht ob du mich verstehen kannst, ob du weißt, was ich meine. ich weiß noch nicht mal ob es dich sonderlich treffen wird oder ob du es vielleicht sogar geahnt hast. wir könnten einen sauberen schlussstrich ziehen. mit drei s.

ich hoffe dass sich die unruhe in mir legt und ich die richtigen worte finde. es ist nicht immer einfach eine antwort auf das warum zu finden. aber wie wäre es mit: während du mit r. stunden am laptop verbracht hast, habe auch ich jemanden kennengelernt. und er ist genau das was du zu anfang unserer beziehung auch warst. er findet immer die richtigen worte, er sorgt sich, er schenkt mir jede sekunde seiner aufmerksamkeit und es ist einfach nicht fair, dass du deine nicht mehr für mich übrig hast und mit anderen teilst. ich denke, ich habe einfach andere erwartungen an unsere beziehung entwickelt, die du nicht mehr erfüllen kannst. aber es ist wirklich okay, denn man muss einfach zugeben, dass manches irgendwann endet. 

 

und irgendwo beginnt etwas neues. großes.

und darauf sollten wir uns freuen. 

12.4.14 23:00


er sitzt neben mir ohne mich zu berühren und sagt: du riechst nach frischen vanilleplätzchen und einer warmen sommernacht im garten umgeben von tausend erblühten wunderschönen blumen. so wie du es bist. wunderschön meine ich. und ich starre ihn an und sage nichts. ich kann nichts sagen. und an nichts mehr anderes denken als an diese wenigen worte. 
 
 
10.4.14 19:05


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